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Cembalo

Cembalo


Das Cembalo ist ein historisches Tasteninstrument, das aber Anfang des 20. Jahrhunderts wieder sehr in Mode gekommen ist. Ein anderer Name für das Cembalo ist Kielflügel.



Geschichte
Das Cembalo entstand im 15. Jahrhundert, zur Zeit der Renaissance. Seine Blütezeit hatte es im Barock. Hier wurde es sowohl in der Kammer- und Orchestermusik eingesetzt, als auch als Soloinstrument. Das Instrument erfreute sich einer solchen Beliebtheit, dass im 16. Jahrhundert in Italien sogar eine eigene Schule für den Cembalobau entstand. Auch in Flandern baute man im 16. und 17. Jahrhundert sehr viele Cembalos. Nach und nach wurde das Instrument allerdings vom direkten Vorgänger des Klaviers, dem Hammerklavier, verdrängt.

Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Instrument langsam wiederentdeckt. Zu verdanken ist das vor allen Dingen einer polnischen Cembalistin. Man begann wieder Cembalos zu bauen, allerdings nicht immer nach historischem Vorbild. So entstanden Instrumente, die sich mehr am modernen Klavierbau orientierten und beispielsweise mit Metallrahmen gebaut wurden. Solche Instrumente waren es, die dem Cembalo den Ruf eines leblosen und starren Klangs gaben. Man besann sich aber auch wieder auf die traditionelle Bauweise. Inzwischen gibt es zwei Instrumententypen, die beide als Cembalos bezeichnet werden. Die Cembalos der Marke Pleyel und die Cembalos, die nach historischen Richtlinien gebaut werden.

Spiel- und Bauweise
Auf den ersten, ungeübten Blick sieht ein Cembalo aus wie ein Klavier in klein. Es hat einen flügelförmigen Resonanzkörper und die Seiten stehen senkrecht zur Klaviatur. Entgegen dem Klavier werden die Seiten allerdings nicht angeschlagen, sondern angezupft. Ein Federkiel zupft dünne Messing-, Bronze-, oder Stahlseiten an, die über einen Resonanzboden gespannt sind. Schlägt man also die Tasten an, so zupft der Federkiel an den Seiten und Töne entstehen. Die Lautstärke kann bei Cembalo nicht manuell reguliert werden. Deswegen werden Cembalos mit verschiedenen Registern und Manualen gebaut. Diese Technik wird auch bei Orgeln angewandt. Das Cembalo hat einen Tonumfang von viereinhalb bis fünf Oktaven.

Cembalo lernen
Inzwischen kann man das Cembalo auch wieder erlernen. Wie bei allen Instrumenten, sollte zum Üben ein Cembalo zu Haus vorhanden sein. Unter Umständen kann man anfangs auch das Spielen auf dem Klavier erlernen.



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