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Elektromechanische Musikinstrumente

Elektromechanische Musikinstrumente


Jeder hat schon einmal von einer E-Gitarre oder von einem E-Piano gehört. Das E steht in diesem Fall für Elektronisch. In Verbindung mit dem jeweiligen Instrument kann man auch von elektro-akustischen Instrumenten sprechen oder auch von elektromechanischen Musikinstrumenten.



Geschichte
Die ersten dieser elektromechanischen Musikinstrumente kamen etwa um 1900 herum auf. So wurde 1897 von Thaddeus Cahill das Telharmonium entwickelt. Dieses 200 Tonnen schwere und güterwaggongroße Musikinstrument funktionierte nach dem Prinzip eines Zahnradgenerators. Jedes Zahnrad erzeugt einen Ton und die Anzahl der Zähne eines Rades bestimmen die Tonhöhe in Verbindung mit der Drehzahl. Die Zahnräder drehen sich vor einer Spule wodurch durch Induktion ein elektrischer Wechselstrom erzeugt wird. Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch die Hammond-Orgel, die seit 1935 in Betrieb ist. Metallene Tonräder rotieren hier vor einem elektromagnetischen Tonabnehmer.

Mit der Entwicklung der E-Gitarre begann man um 1920 herum. Seitdem bestand der Wunsch die Gitarre im Verhältnis zu den anderen Instrumenten durchsetzungsfähiger zu machen. Etwa 15 Jahre später wurde dieser Wunsch Wirklichkeit. Heute gibt es viele verschiedene elektronisch verstärkte Instrumente.

Funktionsweise
Prinzipiell funktionieren elektromechanische Instrumente nach dem Prinzip, dass die Schwingungen, die mechanisch erzeugt werden, zusätzlich elektronisch verstärkt werden. So zum Beispiel wird bei der E-Gitarre die Stahl-Saite angeschlagen und der damit erzeugt Ton wird von einer Spule abgenommen. Diese übersetzt den Ton in Wechselstrom und verstärkt damit das akustische Signal elektronisch.

Die Tonerzeugung und die Tonabnahme erfolgt bei jedem Instrument auf eigene Weise. Zur Tonerzeugung muss eine Saite, eine Tonplatte oder eine Tonzunge durch Anreißen oder Anschlagen in Schwingungen gebracht werden. Diese mechanisch erzeugte Schwingung kann dann vom Tonabnehmer in Wechselstrom umgewandelt werden. Dies kann entweder induktiv, kapazitiv oder piezoelektrisch erfolgen.



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